Product Details
ISBN 978-3-911838-03-0
September 2025
160 Seiten/ pages
123 Fotos
gebunden/ hardcover
210mm x 270mm
Deutsch, Englisch/ German, English
Product Information
Gabriel: Nomaden
Es gibt Reisen, für die man kein Gepäck braucht, keine Landkarten, kein Datum, kein Ziel – nur ein inneres Aufbrechen, das uns oftmals ereilt, lange bevor wir es erkennen.
Gabriels Bilder erzählen von solchen Reisen: Von Übergängen, die keine Namen tragen, von Figuren, die sich nicht fortbewegen, sondern verwandelt werden und dem Betrachter in einem Zugleich verschiedenster Zustände begegnen, von Formen, die zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren oszillieren.
Es sind Bilder, die keine Antworten bereithalten, aber Fragen aufbewahren wie Steine im Flussbett. Was bleibt? Wer bist Du? Wer war ich? Was nimmt Gestalt an, wenn ich komme, wenn ich gehe?
Die Gestalten, denen wir in Gabriels Bildern begegnen, sind keine Figuren im klassischen Sinne. Es sind vielmehr Zustände, Spiegel, Schwellen, flüchtig, im Augenblick auftauchend, im Werden oder im Vergehen begriffen – oder sind wir es selbst, in einem anderen Moment unseres Daseins?
Diese Reise hat keinen Anfang und kein Ende. Aber es gibt diese Bilder, die davon zeugen, dass wir unterwegs sind.
NOMADS GABRIEL
There are journeys for which we need no luggage: no maps, no dates, no destinations—
only an internal departure that often begins long before we notice it.
Gabriel’s paintings tell of such journeys. They speak of transitions that bear no names,
of figures that do not move onward but are transformed, meeting the viewer in a
simultaneity of disparate states. They depict scenes oscillating between the visible and
the invisible.
These are images that offer no answers, yet preserve moments like stones in a
riverbed—testimonies, questions: What endures? Who are you? Who was I? What takes
shape when I lift a stone, and what occurs when I let it fall?
The beings we encounter in Gabriel’s work are not figures in the classical sense. Rather,
they are states, mirrors, thresholds—fleeting, emerging in an instant, caught in
becoming or passing away. Or might we ourselves be glimpsed in another moment of
our existence?
These journeys have neither beginning nor end. Yet Gabriel’s paintings attest to the fact
that we all are on the road.